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#Vereinbarkeit

Hier wird die Themenwoche #Vereinbarkeit von Beruf und Familie gebündelt

Abschluss der 1. Themenwoche #Vereinbarkeit

3. April 2019

IchMachMitCollageUnsere erste Themenwoche zum Thema #Vereinbarkeit möchten wir Euch gerne in einem Positionspapier vorstellen und auch die Geschichte zur Entstehung des Scriptums ein wenig näher beleuchten. Damit dieses nicht in den Blogartikeln untergeht, haben wir eine feste Seite hierfür eingerichtet, die Ihr auch über das Menü erreicht. Bitte folgt diesem Link zum Abschluss der Themenwoche #Vereinbarkeit.

Vereinbarkeit als Oberärztin @saftmoppel

20. März 2019

Ich mach mitVereinbarkeit – Ein großes Wort, das oft reduziert wird auf Familienleben, Kinder und insbesondere Frauen. Ich habe das große Glück einen Chef zu haben, dem Fruchtbarkeit und Familienplanung bei der Wahl seiner Oberärztin egal waren. Ich arbeite gerne und ich brenne für meinen Beruf. Bei beiden Kindern war ich nur 8 Monate in Elternzeit und habe danach wieder 100% gearbeitet.

Nach K2 fragte ich mich jedoch, ob das alles so sein muss. Ich sah meine Kinder 2 Stunden vor dem Zubettgehen und war lange aus dem Haus bevor sie aufwachten. Mit 8-11 Diensten im Monat waren auch die Wochenenden oft genug dienstlich belegt.

Das alles ging nur wegen des Teilzeitgöttergatten, der Kinder und Lebenserhaltungssysteme versorgte. Weiterlesen…

Vereinbarkeit in der Weiterbildung @McThieler

20. März 2019

Ich mach mitIch bin Ärztin und habe während des Studiums ein Kind bekommen. Nach meinem Examen wollte ich meine Weiterbildung in der Inneren Medizin beginnen, doch es gab keine Teilzeitmodelle. Auch in Vollzeit habe ich nur Absagen erhalten und meine kinderlosen Kommiliton*innen haben diese Stellen bekommen. Jetzt habe ich eine 75 % Stelle und einen angepassten 2-Jahresvertrag für die Basisweiterbildung in einer rehabilitativen Klinik mit geplanten Zugängen und nur 2 Nachtdienstblöcken pro Jahr. Weiterlesen…

Themenwoche Vereinbarkeit

8. März 2019
Themenwoche Vereinbarkeit

Wir sind eine Initiative von Menschen, die in der unmittelbaren Patientenversorgung zuständig sind und sich für eine bessere Medizin einsetzen. Wir arbeiten interdisziplinär, demokratisch, ehrenamtlich unentgeltlich, organisieren uns digital und mit flachen Hierarchien. Wir hören einander zu, respektieren uns, schätzen unseren gegenseitigen Wert und arbeiten produktiv in unserer Ideenschmiede für das #twankenhaus.

Wir stehen für ein patientenorientiertes Gesundheitswesen, faire Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen, Gleichstellung und Zusammenarbeit.

Wir erleben in unserem täglichen Arbeitsalltag, dass in unserem aktuellen Gesundheitssystem keine Vereinbarkeit zwischen Patientenversorgung und Wirtschaftlichkeit besteht. Die Leidtragenden in diesem System sind die Patienten und wir Leistungserbringer.

In unseren Erfahrungen der vergangenen Arbeitsjahre erlebten wir deshalb viele berufliche, gesundheitliche und persönliche Schicksale.

Schwesterfraudoktor erzählt in ihrem bewegenden, persönlichen Beitrag, wie ihre Karriere in diesem System stagnierte und zu ihrem Ehe-Aus führte.

 Janine berichtet von ihren Ängsten als arbeitende Mutter in der Weiterbildung und Katharina Thiede musste ihren Berufswunsch der Viszeralchirurgie an den Nagel hängen.

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Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Profession

14. März 2019

Ich bin Ärztin in der Inneren Medizin und alleinerziehende Mutter von drei Kindern. 

Ich arbeite in Teilzeit, das bedeutet aber trotzdem Arbeitszeiten mit teilweise 48-56h/Wo. 

Ich wünsche mir ein System, in dem es flexiblere Teilzeitmodelle gibt, in dem ich nicht als minderwertigere Mitarbeiterin angesehen werde, weil ich eben nicht immer einspringen kann. 

Ein System, in dem ich meiner Leidenschaft und Profession voll und ganz nachgehen kann, weil ich weiß, dass mein Arbeitgeber mich unterstützt.

Außerdem bin ich pflegende Angehörige.  Weiterlesen…

Vereinbarkeit aus Sicht einer Studentin @doctor_katze

11. März 2019

Ich bin Medizinstudentin. Ich bin bald Ärztin. Ich bin Ehefrau. Was ich nicht bin: Mutter.

Ich bin eigentlich im besten Alter, um Kinder zu bekommen. Und ich will Kinder haben, keine Frage. Wieso ich noch keine habe, liegt auch an der fehlenden Vereinbarkeit.

„Die beste Zeit, um Kinder zu bekommen, ist im Studium.“, hört man oft. Dafür haben  wir „familienfreundliche Hochschulen“. So die Theorie. Weiterlesen…

Meine Vereinbarkeitsgeschichte

9. März 2019

Ich bin früh Mutter geworden. Mit 21,während meiner Krankenpflege-Ausbildung. Das Medizinstudium habe ich erst nach einigen Jahren als Krankenschwester begonnen. Da war ich bereits schwanger mit Kind 2,habe das Studium aber trotzdem fast in Regelstudienzeit durchgezogen. Schon damals mussten meine Eltern mich bei der Kinderbetreuung unterstützen, die Kita deckte die Unizeiten oft nicht ab, denn das Medizinstudium ist sehr verschult mit festen Stundenplänen und vielen Pflichtveranstaltungen.

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Vereinbarkeit war mir suspekt @NiniBela

8. März 2019

Als kinderlose Jungassistentin waren mir diese Kollegen-Eltern immer suspekt. Die hatten nie Zeit, mussten immer nach Hause, wenn ich noch an meinem 27. Arztbrief geschraubt habe, waren mit ihren Sachen immer schon fertig, hatten blitzschnell Konzepte und sind nie mit in die Kneipe gekommen. Ich hatte kein Verständnis für Kinder und noch weniger für Eltern.

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Vereinbarkeit und die Zweifel daran @ygritte

8. März 2019

ygritteWährend ich an diesem Text sitze, überlege ich ob Vereinbarkeit wirklich der richtige Begriff ist. Was bedeutet Vereinbarkeit? Es bedeutet den Versuch zu unternehmen, Familie, Partnerschaft, Beruf und Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Weiterlesen…

Vereinbarkeit ist mehr @Kinderdok

8. März 2019

Ich gestehe, meine Frau und ich haben den klassischen Weg genommen: Wir waren beide mit unserer Ausbildung fertig (ok, ich steckte noch in den Tiefen der Facharztanerkennung), hatten einen festen Job (am gleichen Krankenhaus), haben geheiratet und zwei Kinder bekommen. Während ich weiter gearbeitet habe, nahm meine Frau die Elternzeit für jeweils zwei Jahre, hat zwischenrein wieder in Teilzeit gearbeitet, immer weiter aufgestockt, je älter die Kinder wurden, so dass wir beide nun wieder voll arbeiten. Weiterlesen…