Monthly Archives

Mai 2019

Landarztleben – leicht gemacht?

24. Mai 2019

Hier an gleicher Stelle war vor einigen Tagen der Beitrag von @SchwesterFD  zu lesen über die Arbeitsbedingungen einer angestellten Ärztin in einer großen Landarztpraxis.

Hier nun einige Ergänzungen aus meiner Sichtweise (als Praxisinhaber), schon viele Jahre als „Dorfdoktor“ in einer westfälischen Kleinststadt tätig. Weiterlesen…

#WunschUndWirklichkeit in der Notfall- und Rettungsmedizin

23. Mai 2019

Die Notfallmedizin ist ein Arbeitsbereich, der seit jeher Groß und Klein fasziniert und von zahlreicheMythen umgeben ist. Man denkt an Blaulicht, schlimme Unfälle und was man sonst so im Fernsehen sieht. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus, weswegen es auch hier Wünsche für die Zukunft gibt. Weiterlesen…

Überleben im Rettungsdienst

22. Mai 2019

Im Rettungsdienstgesetz steht u.a., dass wir lebensrettende Maßnahmen durchführen und die Transportfähigkeit von Patienten herstellen sollen. Es geht um Menschen, die sich in Lebensgefahr befinden und unverzüglich Hilfe benötigen. Es geht nicht in erster Linie ums Heilen oder Gesunden.

Es soll ums Überleben gehen! Weiterlesen…

Wenn #WunschUndWirklichkeit die Grätsche machen

21. Mai 2019

Einarbeitung light!

Es ist kurz vor 6 Uhr.
Ich bin neu in diesem Team, neu auf dieser Intensivstation aber nicht neu im Haus. Ich kenne seine Winkel, seine Gänge und all seine kleinen Geheimnisse noch in und auswendig. Und trotzdem bin ich aufgeregt, was mich erwartet. Weiterlesen…

Einatmen – Ausatmen

21. Mai 2019

Ich kann nun wirklich nicht behaupten, dass ich nicht versucht hätte, meinen Weg und meinen Traumjob in der Medizin zu finden. Immer und immer wieder. In nahezu allen medizinischen Fachbereichen. Ich war in der Forschung tätig, in der Pathologie, in der allgemeinen Innere Medizin und in einer Landarztpraxis. Lediglich Chirurgie habe ich ausgelassen. Doch nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil ich dort mit meinen Familienplänen keine Zukunft für mich gesehen habe. Weiterlesen…

Ich gehe gern zur Arbeit! – Ein Grund mehr, sich im Twankenhaus zu engagieren.

20. Mai 2019

Wenn ich am Wochenende Dienst auf unserer Überwachungsstation schiebe, frühstücke ich oft gemeinsam mit den dort tätigen Kolleg*innen. Es vergeht kein Schmaus, ohne dass sich mindestens zwei Drittel der Beteiligten den halben Vormittag lang über die herrschenden Arbeitsbedingungen kritisch auseinandersetzen. Das Thema scheint also mehr als präsent zu sein. Ich wiederum kann mich als Angestellter in diesem Haus glücklich schätzen, mit meinen #Arbeitsbedingungen grundsätzlich zufrieden zu sein. Und ich finde, auch das verdient in unserer Themenwoche Erwähnung.  Weiterlesen…

#Wunsch: Lehre – #Wirklichkeit: Leere?

20. Mai 2019

Da ich mich noch im Studium befinde, bin ich von den Arbeitsbedingen im Krankenhaus (noch) nicht direkt betroffen. Und trotzdem komme ich damit immer wieder in Berührung und es hat entscheidende Auswirkungen auf meine Ausbildung. Weiterlesen…

Gebirgsmedizin

19. Mai 2019

Neunzehn, dick, hässlich, aber einigermaßen gutes Abitur – da steht einem die Welt offen. Haben jedenfalls alle gesagt. Und ehe ich mich versah, stand ich gar nicht in Stephen-Fry-Manier mit einem Glas Single Malt am knisternden Kamin einer britischen Literatur-Uni, tief im intellektuellen Diskurs mit meinen fellow intellectual Kommilitonen. 

Ganz im Gegenteil war ich eine ess- und trinkgestörte Medizinstudentin: gar nichts essen und sehr viel Alkohol trinken, aka „Speicher löschen“ nach absolviertem Hirn-Testat. 

Medizin. Helfen, heilen, tief im Diskurs mit dankbaren, empathiebedürftigen Menschen. Hippokrates. Große, weiße Welt. In Wirklichkeit drohte gerade die Zulassung zum Physikum zu scheitern, weil ich nicht ausrechnen konnte, wieviel Gewicht auf einem Lastwagen ist, auf den eine Mücke mit 70 km/h pro Stunde springt, wenn der Lastwagen 120 km/h fährt. Oder so ähnlich. Ich verstand nicht mal die Fragen in der dritten Wiederholung der Physikklausur.  Weiterlesen…

#WunschUndWirklichkeit – Erfahrungen, auf die ich gerne verzichtet hätte… der sehr persönliche Bericht einer Angehörigen

19. Mai 2019

Für die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen sind ihre Arbeitsbedingungen oft eine erhebliche Belastung. Viele arbeiten unter schlechten Rahmenbedingungen viele Jahre oder gar ihr ganzes Berufsleben. Schlechte Arbeitsbedingungen schaden den Mitarbeiter*innen – eine negative Arbeitswelt macht unzufrieden und krank. Sie belastet die Angehörigen der Gesundheitsberufe aber auch, weil sie ihren Patient*innen nicht die medizinische Versorgung bieten können, die sie gerne würden. Weiterlesen…